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Digitale Leben

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Das Rollenspiel dreht sich um die digitalen Leben junger Menschen und ihre Erfahrungen mit digitalen Medien. Das Spiel wird am Safer Internet Day, dem 8. Februar 2011, der Öffentlichkeit präsentiert.

Es handelt sich dabei bereits um das zweite Rollenspiel von Pan-EU Youth - eine Initiative, die Jugendlichen eine Stimme verleihen möchte, wenn es um ihre Bürgerrechte und um relevante Themen geht. So soll ihnen ermöglicht werden, Dinge in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Author / translator Insafe

Das Rollenspiel dreht sich um die digitalen Leben junger Menschen und ihre Erfahrungen mit digitalen Medien. Das Spiel wird am Safer Internet Day, dem 8. Februar 2011, der Öffentlichkeit präsentiert.

Es handelt sich dabei bereits um das zweite Rollenspiel von Pan-EU Youth - eine Initiative, die Jugendlichen eine Stimme verleihen möchte, wenn es um ihre Bürgerrechte und um relevante Themen geht. So soll ihnen ermöglicht werden, Dinge in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Neben dem Lerneffekt, der durch die lebhaften Diskussionen des PlayDecide-Kartenspiels erzielt wird, sollen die Jugendlichen ermuntert werden, Problemlösungen und Wünsche zu erarbeiten, die dem Europäischen Parlament nach Abschluss des Projektes präsentiert werden.

Created 16 March 2011
Last edited 30 August 2018
Topics Education, Risks & security, Technology
Original English

Policy positions

Policy position 1

Für dieses besondere Rollenspiel sollen die Mitspielerinnen und Mitspieler ihre eigene politische Einstellungen zu jeder Kategorie (akzeptabel, nicht akzeptabel, usw.) entwickeln und entscheiden, welche sie unterstützen, welche sie akzeptabel finden, welche sie nicht akzeptabel finden und bei welcher sie sich der Stimme enthalten.

Ein Beispiel könnte sein: der Zugang zu allen Social Networking-Seiten an Schulen sollte erlaubt sein, so dass Kinder lernen können, mit den Risiken umzugehen.

Story cards

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Ich versuche, vernünftig mit ihm zu reden, aber es ist, als würde ich gegen eine Wand sprechen, er hört mir einfach nicht zu. Er gibt nur einen Laut von sich und sagt „OK“, dabei redet er über Skype mit seinem besten Freund, chattet mit einem Mädchen aus der Schule und checkt gleichzeitig seine SMS. Die meiste Zeit über ignoriert er mich komplett, so dass ich keine Wahl habe als zu einer ständig nörgelnden Mutter zu werden, die niemand mag. Als ich so alt war wie er, ging ich zur Schule, kam nach Hause, machte meine Hausaufgaben und wenn ich danach noch Zeit hatte, traf ich mich mit meinen Freunden im Skaterpark. Und wenn ich um 22 Uhr nicht zu Hause war, konnte ich mich von meinem Taschengeld für die Woche verabschieden. Ich hätte meinem Vater im Traum nicht widersprochen oder ihn ignoriert. Und es war eine schöne Zeit, wir haben den größten Teil unserer Freizeit draußen verbraucht und nicht ständig vor einem Computer gehockt, der eh nur die Augen kaputt macht!

Claires Geschichte
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Natürlich weiß ich über alles Bescheid. Ich meine, ich bin ja dazu gezwungen mit allem, was da draußen so vor sich geht. Meine Tochter ist 14, also habe ich ihr erlaubt ein Facebook-Konto zu haben, weil all ihre Freundinnen auch eins haben... ziemlich dämlich und nutzlos meiner Meinung nach, aber hey, man muss ja bei den Kindern heutzutage auf dem neuesten Stand sein. Aber ich habe auch ein Konto und sie musste mich als Freund hinzufügen, so dass ich über jeden einzelnen Kontakt in ihrer Liste Bescheid weiß. Sie darf täglich eine Stunde im Internet surfen und wenn sie den Computer benutzt hat, sehe ich mir hinterher die Seiten an, die sie geöffnet hat. Ich denke außerdem darüber nach, einen Keylogger zu installieren. Mit all diesen Anwendungen, MSN, Yahoo Messenger, Facebook Chat, da weiß man ja nie, mit wem die Kinder so alles reden.

Damiens Geschichte
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Niemand in der Schule redet mit mir, aber das macht mir nicht viel aus. Ich verbringe viel Zeit im Internet, in diesem Forum darüber, wie man einen Code schreibt. HTML, CC+, das macht mir total Spaß und ich kriege viele tolle Ratschläge von älteren Leuten aus dem Forum. Die Meisten von denen wissen noch nicht mal, dass ich erst 15 bin und behandeln mich wie einen von ihnen. Ich habe sogar schon geholfen, mehrere Softwareprobleme zu beheben und sie haben sich bei mir bedankt. Es ist ein tolles Gefühl, so geschätzt zu werden.

Thomas' Geschichte
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Ich bin gerade total sauer. Ich hatte super viele Freunde und ich bekam immer viele Kommentare und „Gefällt mir“. Insbesondere Jungs aus meiner Schule klickten bei meinen Bildern auf „Gefällt mir“, mehr als bei allen anderen Mädchen aus meiner Klasse. Ich weiß das genau, weil ich auch deren Profile angeschaut habe. Aber jemand muss mich gemeldet haben, denn ich musste feststellen, dass mein Konto deaktiviert wurde. Ich verstehe diese blöde Regel wirklich nicht. Die Meisten in meiner Klasse sind 13, aber ich werde erst in ein paar Monaten 13. Ich habe ja nichts falsch gemacht, aber jetzt muss ich mir ein neuen Profil anlegen und all meine 500 Freunde neu hinzufügen. Seit mein Konto deaktiviert wurde, habe ich das Gefühl, dass meine Klassenkameraden mich nicht mehr beachten und mich nicht mehr so sehr mögen wie früher.

Danielas Geschichte
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Ich liebe mein Handy, denn es hat eine total schnelle Kamera und egal wo ich bin, wenn etwas Interessantes passiert, kann ich die Gelegenheit beim Schopfe packen, eine Foto davon machen und es bei Facebook reinstellen. Letzten Montag haben wir mit der Klasse einen Ausflug gemacht und als wir angekommen sind und aus dem Bus ausgestiegen sind, ist Fabian auf den Stufen ausgerutscht und ich habe schnell mein Handy rausgeholt und ein Foto von ihm gemacht. Als ich es auf Facebook gestellt habe, hat niemand aus meiner Klasse außer Fabian „Gefällt mir“ geklickt, und obwohl ich sie alle getaggt habe, hat niemand einen Kommentar hinterlassen. Vielleicht mögen sie meine Bilder nicht mehr oder vielleicht beneiden sie mich wegen meines Handys oder sie sind einfach nur neidisch, weil ich so beliebt bin. Auf jeden Fall werde ich jetzt bei nichts mehr, was meine Klassenkameraden posten, „Gefällt mir“ klicken, außer bei Fabian natürlich.

Sofias Geschichte
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Ich bin einer der Superstars bei Stardoll. Ich habe die neueste Kollektion und ich habe auch meine Mutter überredet mir eine der Couture Kollektionen zu kaufen, die nur einen Monat lang verfügbar waren. Außerdem habe ich meinen eigenen StarBazaar, wo ich die Kleider verkaufe, die ich nicht mehr mag. Ich verkaufe alles, was älter als einen Monat ist und füge meinem Kleiderschrank ständig neue Star Labels hinzu. Wie sollte ich auch sonst weiterhin die tollste meDoll haben? Meistens hänge ich im Twilight Club und Harry Potter Club rum, aber auch im Reich und Heiß Club. Meine Mutter denkt, dass ich zu viel Zeit damit verbringe, aber wenn ich lange genug darauf bestehe und ein bisschen schmolle, kauft sie mir am Ende doch alles, was ich will!

Maries Geschichte
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Es gibt da diesen Jungen an meiner Schule, so ein ruhiger, unauffälliger Typ, der in den Pausen meist allein rumsteht. Aber vor einigen Wochen hat Chad, der Kapitän des Football Teams und ein paar andere aus seiner Clique angefangen auf ihm rumzuhacken. Sie haben sogar eine Webseite erstellt, auf der sie bearbeitete Bilder von ihm gepostet haben um sich über ihn lustig zu machen und ihn zu demütigen. Aber jetzt wird es vermutlich noch schlimmer werden. Ich habe einen Kommentar gelesen, wo einer der Jungs vorgeschlagen hat, dass sie ihn sich auf dem Schulhof schnappen und ihn mit Ketchup und Senf beschmieren, ihn so fotografieren und die Bilder auf die Website stellen. Sie wollen ihn zu „einem von ihnen“ machen, weil rot und gelb die Farben des Football Teams sind. Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll. Ich habe Angst, dass ich das nächste Opfer bin, wenn ich etwas sage oder tue. Ich bin auch nicht gerade der beliebte Typ…

Mathews Geschichte
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Sie denken, dass wir Dinosaurier sind, dass wir keine Ahnung haben, wie das Internet funktioniert und sie kopieren für ihre Aufsätze ständig Inhalte aus Wikipedia. Ich weiß ja, wie nützlich und praktisch es ist, aber Wikipedia ist nicht dafür gedacht, bei den Hausaufgaben zu schummeln. Es ist toll um sein Wissen zu erweitern und Informationen zu erhalten, aber wenn es so gebracht wird, ist es absolut kontraproduktiv. Sie denken Dinge nicht mehr durch, sie verarbeiten Fakten und Informationen nicht mehr. Sie kopieren einfach alles, manchmal sogar die Tippfehler.

Davids Geschichte
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Ich unterrichte Informatik und einige meiner Schüler sind meine Freunde bei Facebook. Einer von ihnen, ein ziemlich intelligenter aber nicht besonders fleißiger Typ, hatte die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre sehr locker eingestellt. Gestern habe ich gesehen, dass er einer Gruppe namens „Legalisiert Marihuana“ beigetreten ist. Auch wenn ich keinen direkten Beweis habe, frage ich mich, ob er es wohl nimmt. Ich bin mir unsicher, was ich mit dieser Information anfangen soll. Vielleicht sollte ich mal mit seinen Eltern sprechen, denn wenn ich einen 16-jährigen Sohn hätte, würde ich wissen wollen, wenn er Drogen nimmt. Aber vielleicht ist es ja auch gar nichts und ich sollte nichts sagen.

Charlottes Geschichte

INFO CARDSISSUE CARDS

Mein erstes Internet

Gibt es ein ideales Alter für Kinder, um zum ersten Mal online zu gehen?

Beliebtheit im Internet

Du bist wer, wenn Du bei Facebook viele Freunde hast. Stimmst Du dem zu?

Tagging oder nicht Tagging, das ist hier die Frage

Manchmal kann Tagging spaßig für Dich sein aber nicht so lustig für die anderen. Gib Beispiele „nicht so lustiger“ Situationen.

Zerstört Google die Magie?

„Indem wir alles googeln, verlieren wir etwas Bedeutsames: unseren Sinn für das Mysterium". Bist Du auch der Meinung, dass die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Information dafür gesorgt hat, dass die Internetgeneration ihren Sinn für das Wunderbare und die Freude am Entdecken verloren hat?

Jeder für sich?

Eine(r) Deiner Klassenkamerad(inn)en ist das Ziel gemeiner Kommentare und Gerüchte im Internet. Ist er/sie dafür verantwortlich sich selbst zu verteidigen und sich zu währen?

Fördern soziale Medien Betrug und Täuschung?

Es wird oft behauptet, dass junge Menschen soziale Medien nutzen um zu täuschen und sich zu verstellen, anstatt offen und ehrlich mit ihrer wahren Identität umzugehen. Diskutiere.

Online-Freunde sammeln

Drei Viertel der Freunde bei Deinem sozialen Netzwerk-Profil sind Leute, mit denen Du je kaum Kontakt hast. Welchen Sinn macht das? Diskutiere.

Zu jung für MySpace?

Ist es richtig, ein Mindestalter festzusetzen für den Beitritt zu sozialen Netzwerk-Websites?

Junge Leute und Pornografie

Junge Menschen, die Pornos gucken, können nicht zu verantwortungsvollen, ausgeglichenen Erwachsenen heranwachsen. Stimmst Du dem zu?

Multiplayer Spiele und Geselligkeit

Inwiefern tragen Deiner Meinung nach Multiplayer Spiele im Internet zur Aneignung sozialer Fähigkeiten bei? Denkst Du, dass das für Jungen und Mädchen gleich gilt?

Ist das Internet eine riesige Zeitverschwendung?

Die Erwachsenen beschweren sich häufig, dass die Kinder zu viel Zeit im Internet vergeuden. Gibt es Online-Aktivitäten, die Du persönlich als Zeitverschwendung bezeichnen würdest?

Eltern bei Facebook – wünschenswert oder unheimlich?

Ist es Deiner Meinung nach eine gute Sache, wenn Eltern bei sozialen Netzwerk-Websites angemeldet sind?

Online-Ruf: Wie schlimm kann es werden?

Ein schlechter Ruf kann manchmal nur einen Klick entfernt sein. Gib Beispiele von Situationen, in denen dies geschehen kann.

Virtuelle Welten und Avatare

„Ich verstehe, warum kleine Kinder vorgeben wollen, jemand anders zu sein und sich selbst tolle Avatare erfinden, aber für Jugendliche erscheint das ein bisschen kindisch.“ Stimmst Du dem zu?

Für oder gegen Zensur?

YouTube und Facebook sollten damit aufhören, Pornografie zu verbieten. Lang lebe die Redefreiheit! Diskutiere.

Du „gefällst" mir, „gefalle“ ich Dir?

Wie wichtig ist es, auf sozialen Netzwerk-Websites zu „gefallen“?

Die Macht sozialer Netzwerk-Websites

„Soziale Netzwerk-Websites können soziale und Umweltzwecke stärker fördern als jede Entscheidung von Obama oder Sarkozy." Stimmst Du dem zu?

Wie effizient ist Medien-Multitasking?

„Medien-Multitasking ist ineffizient. Ein Mensch kann sich nur auf eine Sache gleichzeitig richtig konzentrieren.“ Diskutiere.

„Fast Food“ Information.

Es wird argumentiert, dass die erhöhte Verfügbarkeit von Informationen die Internetgeneration faul gemacht hat und sie Informationen daher nicht mehr so gut verarbeiten kann. Die Menschen denken nicht mehr selber. Stimmst Du dem zu?

Hinterm Bildschirm verstecken?

Ist es feige, im Internet Dinge zu sagen, die man sich nicht trauen würde, den Leuten ins Gesicht zu sagen?

Leben in einer digitalen Blase?

„Die Menschen waren noch nie so einsam wie im derzeitigen digitalen Zeitalter." Diskutiere.

Internet als der große Gleichmacher?

Denkst Du, dass das Internet Inklusion oder Exklusion fördert? Erkläre.

Soziale Medien in der Schule verbieten

Ist es richtig, den Zugang zu sozialen Netzwerk-Websites in der Schule zu verbieten?

Wie wertvoll ist Wikipedia?

„Wikipedia ist sowohl die reichhaltigste als auch die unzuverlässigste Informationsquelle im Internet." Diskutiere.

Die Erfolgsstory von Videoportalen

Einige YouTube Videos verzeichnen Millionen Aufrufe. Was, glaubst Du, macht diese Videos so erfolgreich?

Die gute alte Zeit

Eltern sagen oft, dass das Leben vor Erfindung des Internets besser war. Denkst Du, dass das stimmt?

Wie gewährleistet man einen sicheren Umgang junger Menschen mit dem Internet?

Alle Risiken ausmerzen oder den Kindern beibringen, mit den Risiken verantwortungsvoll umzugehen: Wie sorgen Eltern Deiner Meinung nach am besten für einen sicheren Umgang ihrer Kinder mit dem Internet?

Kinder gehen immer früher online

Kinder sind immer jünger, wenn sie zum ersten Mal online gehen. Im Durchschnitt gehen junge Menschen im Alter von 9 bis 16 Jahren zum ersten Mal mit 9 Jahren online, jüngere Kinder hingegen geben an, dass sie dann 7 waren und ältere sagen, sie waren 11. Das Alter bei der ersten Internetnutzung variiert von Land zu Land. Tendenziell lässt sich feststellen, dass die Kinder in nordischen Ländern früher online gehen als die in mediterranen Ländern.

Wie viele Online-Freunde haben junge Menschen?

Obwohl in den Medien häufig von jungen Leuten mit hunderten Online-Kontakten berichtet wird, zeigt der EU Kids Online-Bericht, dass nur rund 10% der Kinder angeben, bei ihrem sozialen Netzwerk-Profil mehr als 300 Kontakte zu haben. Die Hälfte der jungen Menschen hat weniger als 50 Kontakte und rund ein Viertel hat weniger als 10. Jüngere Kinder haben tendenziell weniger Kontakte als Jugendliche.

Die Einstellungen zur Privatsphäre auf sozialen Netzwerk-Websites

Alle sozialen Netzwerk-Websites ermöglichen es ihren Benutzern, die Einstellungen zur Privatsphäre anzupassen, so dass junge Leute kontrollieren können, wer auf welche Informationen zugreifen kann. Die Meisten haben bereits gelernt, dass es keine gute Idee ist, ihre Adresse oder Telefonnummer auf ihrem Profil anzugeben: Nur einer von sieben Jugendlichen gibt an, solche Informationen gepostet zu haben.

Der Wert von Information

Per Newsfeed oder Twitter erhalten wir ständig Updates über das Leben unserer Freunde, ohne dass diese erwidert werden müssten, und fast alle Informationen, die wir uns vorstellen können, sind online jederzeit verfügbar. Früher ein rares Gut sind Informationen heutzutage mit geringen Kosten und Mühen jedem zugänglich.

Cybermobbing: Wie schlimm ist das?

In Bezug auf Cybermobbing zeigen die neuesten Studien, dass nur rund ein Jugendlicher von 20 zum Ziel gemeiner oder verletzender Online-Botschaften geworden ist und noch weniger haben anderen solche Nachrichten geschickt. Zwei Drittel derer, die Mobbing-Botschaften erhalten haben, waren ziemlich oder sehr betroffen und verstört, insbesondere jüngere Kinder.

Die Online-Identität junger Menschen

Die Hälfte der europäischen Teenager im Alter von 11 bis 16 Jahren berichtet, dass es ihnen im Internet leichter fällt, anderen Menschen gegenüber sie selbst zu sein, als wenn sie sie persönlich treffen. Nur einer von sechs gibt offen zu, im Internet vorzugeben, eine andere Person zu sein, als er oder sie wirklich ist.

Wen junge Menschen als Online-Freunde haben

Ein Viertel der Jugendlichen sagt, dass sie Kontakt zu Leuten haben, die sie zuerst im Internet kennen gelernt haben (und die auch keinen anderen Bezug zu ihrem Leben haben). Je älter sie sind, desto eher kommt das vor. Allerdings kommunizieren fast 90% der jungen Leute im Internet mit Menschen, die sie auch schon persönlich im echten Leben kennen.

Altersbegrenzung in sozialen Medien

Es scheint sehr üblich zu sein, dass junge Menschen bei ihrem Alter lügen um ein soziales Netzwerk-Profil anlegen zu können. Jeder sechste Jugendliche hat bei seinem Profil ein falsches Alter angegeben und man kann sicher davon ausgehen, dass junge Leute sich im Allgemeinen als älter ausgeben und nicht als jünger als sie wirklich sind.

Verstört durch Pornos?

Die aktuelle Forschung zeigt, dass unter den 9- bis 16-Jährigen jeder Siebte in den letzten zwölf Monaten im Internet Bilder gesehen hat, die „offensichtlich sexuell sind – zum Beispiel Bilder von nackten Menschen oder von Menschen beim Sex“. Von diesen gab ein Drittel diese Erfahrung als negativ an und jeder Sechste war durch das Gesehene ziemlich oder sehr verstört.

Übers Spielen Kontakte knüpfen

Obwohl längst bewiesen ist, dass virtuelle Welten und Spiele einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der sozialen Kontakte leisten, sind es immer noch hauptsächlich Jungen, die Online-Spiele spielen. Über ein Viertel der Jugendlichen nutzt virtuelle Welten, Online-Spiele und Chatrooms um mit Menschen zu kommunizieren, zu denen sie in der "realen Welt" keine sonstige Verbindung haben. Dabei sind die Jungen deutlich in der Mehrheit.

Die Online-Aktivitäten junger Leute

Junge Menschen gehen im Internet einer großen Vielfalt potenziell sinnvoller Aktivitäten nach. Die häufigste Online-Aktivität der 9-16-Jährigen ist die Nutzung des Internets für die Schule (85%). Weitere häufig genannte Online-Aktivitäten sind Spiele spielen, Videoclips ansehen und Instant Messaging. Weniger posten Bilder oder Botschaften, nutzen eine Webcam, Filesharing Websites oder Blogs.

Die elterliche Teilnahme am Internet

Zwei Drittel der jungen Leute denken, dass ihre Eltern ziemlich viel oder viel über ihre Internetnutzung wissen. Hinsichtlich des gewünschten Grads der elterlichen Beteiligung denken über die Hälfte der Jugendlichen, dass die Einmischung der Eltern in ihre Online-Aktivitäten diesen Grenzen setzt.

Online-Profile: Öffentlich, privat oder teilweise privat?

Der EU Kids Online Bericht zeigt, dass ca. 60% der 9-16-Jährigen ein soziales Netzwerk-Profil besitzen und die Wahrscheinlichkeit eins zu haben steigt mit dem Alter. Junge Menschen sind sich dessen bewusst, wie wichtig es ist, ihre privaten Informationen im Internet zu schützen. Fast die Hälfte hat ihr Profil als privat eingestellt und nur ein Viertel der jungen Leute hat ein öffentliches Profil, das jeder sehen kann.

Das goSupermodel Phänomen

GoSupermodel und Stardoll sind beliebte Online-Spiele, die um das Modepuppe-Konzept herum aufgebaut sind, bei dem die Benutzer (meist junge Mädchen) ihre Puppenavatare schick anziehen können oder ihr Make-up und ihren Körper verändern können. Sie können auch an interaktiven und sozialen Aktivitäten teilnehmen, je nachdem ob ihr Konto kostenlos oder gebührenpflichtig ist. Die Websites beinhalten u.a. soziale Clubs und Instant Messaging-Dienste.

Ein paar Worte zu PEGI

Die europaweite Information zu Spielen (Pan European Game Information – PEGI) ist ein System zur Altersempfehlung, das Eltern dabei hilft, altersgerechte Videospiele für ihre Kinder auszuwählen. Während die Hälfte der Spiele für SpielerInnen jeden Alters geeignet sind, gibt es auch viele Spiele, die nicht für kleinere Kinder oder Jugendliche geeignet sind. Das PEGI-System wird aufgrund des einheitlichen Einstufungssystems in ganz Europa genutzt.

Über die Wichtigkeit zu „gefallen“

Laut Sozialforschern ist das „Gefallen“ auf sozialen Netzwerk-Websites wie ein digitaler Händedruck. Kommentare und „Gefallen“ sind eine Form sozialer Währung, die dabei hilft, eine Beziehung aufrechtzuerhalten. Genauso ist das Geben und Erhalten von Kommentaren eine Form der gegenseitigen Anerkennung und Unterstützung. Durch das Posten von Kommentaren auf den Walls Deiner Freundinnen und Freunde wirst Du durch ihren Freundeskreis bemerkt.

Was ist die digitale Zivilgesellschaft?

Das Internet liefert den Menschen Werkzeuge, sich über Dinge und Bewegungen, die sie unterstützen, zu informieren und sich zu engagieren. Von Menschenrechtskampagnen bis Bürgerrechtsbewegungen können die Menschen die Macht der Online-Gemeinschaften nutzen um gemeinsame Offline-Aktionen zu organisieren. Die kürzlich stattgefundene Jasminrevolution in Tunesien ist dafür ein gutes Beispiel.

Kontroverse um Medien-Multitasking

Es gibt derzeit eine laufende Debatte über den tatsächlichen Wert von Medien-Multitasking. Einige Leute behaupten, dass sich die Menschen durch Medien-Multitasking, d.h. durch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Medien, auf keine der Aktivitäten, die sie tun, vollständig einlassen können. Andere hingegen sagen, dass Multitasking in der technologiegesättigten Umgebung, in der die jungen Menschen heute leben, absolut notwendig und effizient ist.

Die Informationsüberflutung

Wir leben in einer Gesellschaft, die mit riesigen Mengen an Informationen überschwemmt wird. Im Jahr 2005 hat die Menschheit 150 Milliarden Gigabyte Daten produziert. Deshalb ist es so schwierig geworden, nützliche Informationen herauszufiltern. Das kann auch bedeuten, dass man etwas wirklich Wichtiges übersieht, wie beispielsweise eine Frist für die Anmeldung an der Universität.

Online-Kommunikation im Vergleich zum persönlichen Gespräch

Einigen jungen Leuten fällt es leichter, private Themen im Internet als im persönlichen Gespräch zu besprechen. Ein Drittel der Jugendlichen gibt an, dass sie online über private Dinge reden, die sie im persönlichen Gespräch nicht ansprechen würden, und fast die Hälfte der Jugendlichen spricht im Internet über andere Dinge als im persönlichen Gespräch.

Internet und Einsamkeit

Frühe Studien über den Einfluss des Internets auf das Leben der Leute ergaben, dass eine intensive Online-Kommunikation die Menschen eher einsamer machte und sie mehr isolierte. Auf der anderen Seite betonen neuere Ergebnisse den positiven Einfluss auf soziales Engagement und Wohlbefinden. Trotzdem scheint es so, dass die, die am meisten davon profitieren, die Leute sind, die schon mehr soziale Unterstützung erfahren.

Die digitale Kluft

Die digitale Kluft bezeichnet die Unterschiede zwischen den Menschen in Bezug auf Zugang und Nutzung von Informationstechnologien. Der sozioökonomische Status, das Einkommen, das Bildungsniveau und die Abstammung sind die Hauptfaktoren, die mit technologischer Entwicklung in Verbindung gebracht werden. Die weltweite digitale Kluft bezeichnet die Ungleichheit zwischen Ländern und Regionen auf der Welt in Bezug auf den technologischen Fortschritt.

Wie Schulen mit sozialen Medien umgehen

In Ländern wie Großbritannien oder den USA ist es den SchülerInnen an vielen Schulen verboten, soziale Netzwerk-Websites zu nutzen, da man Risiken bezüglich des Schutzes der Privatsphäre befürchtet. Andere Schulen sagen, dass solche Websites, genau wie Handys, die SchülerInnen vom Lernen ablenken. Es gibt auch Mittelwege, die schulische soziale Netzwerke anbieten.

Wikipedia und Britannica

Laut einer in der Zeitschrift Nature veröffentlichten Studie ist Wikipedia als Quelle für wissenschaftliche Informationen genauso geeignet wie die Encyclopaedia Britannica. Bei einer verdeckten Peer-Review-Prozess kam ein Durchschnitt von 2,92 Fehlern pro Britannica-Artikel und von 3,86 Fehlern pro Wikipedia-Artikel heraus. Wikipedia erhält die Qualität seiner Beiträge über Freiwillige, die die Richtigkeit der Artikel überprüfen.

Der Viralclip

Internet-Videoportale wie YouTube ermöglichen es den Benutzern, vollständig zu bestimmen, was sie sehen und wann sie es sehen. Videos mit Millionen Aufrufen werden Viralclips genannt. Laut der Statistik der Website laden täglich hunderte Millionen Benutzer aus der ganzen Welt Hunderttausende Videos hoch, so dass jede Minute mehr als 24 Stunden Videomaterial hochgeladen wird.

Die Jugend in den 70ern

Das Aufkommen von Diskomusik, die Hippiekultur und die Mondlandung, die ersten PCs und Disketten – das waren einige der Dinge, die passierten, als die Eltern der heutigen Teenager selber Jugendliche waren. Sie hatten VHS-Kassetten anstatt DVDs und Blu-ray Disks und um mit jemandem zu sprechen, nahm man zu Hause den Telefonhörer in die Hand oder man traf sich.

Ansätze der Eltern, damit ihre Kinder sicher im Internet surfen

Eltern treffen unterschiedliche Maßnahmen, um die Sicherheit ihrer Kinder im Internet zu gewährleisten. Die Mehrheit spricht mit ihnen über ihre Online-Aktivitäten oder bleibt in der Nähe, wenn das Kind online ist. Die Hälfte der Eltern kontrolliert die Internetaktivitäten ihrer Kinder und ein Viertel verfolgt die Websites, die ihr Kind besucht hat, zurück.

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